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Respekt vor Familien?

Am 30.01. haben wir einen offenen Brief an alle Abgeordneten der CDU/CSU und der SPD geschrieben. Gestern ist die Antwort des „fachlich zuständigen Innenpolitischen Sprechers der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, Stephan Mayer MdB“ gekommen. Er schreibt:
„Mir sind die großen Belastungen, die mit der andauernden Trennung von nahen Angehörigen einhergehen, ebenso bewusst wie die Bedeutung des verfassungs- und menschenrechtlich garantierten Schutzes von Ehe und Familie in Deutschland“.

Herr Mayer, das glauben wir Ihnen nicht.

Zum Nachlesen: 180220 SM an M. Malas

 

Wie werden 1000 aus 60 000 ausgewählt?

Der fachlich „zuständige Innenpolitischen Sprechers der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, Stephan Mayer MdB hat uns gestern auf unseren offenen Brief vom 30.01. geantwortet.

Interessant ist, was er zur Auswahl der 1000 „humanitären Fälle“ im Monat sagt:
Das heißt im Klartext: Lebensunterhaltssicherung…

Das ganze Schreiben als PDF

Herr Krauß, was würden Sie tun, wenn es Ihre Familie wäre?

Wir haben am 30.01. mit einem offenen Brief alle Abgeordneten der CDU/CSU und der SPD angeschrieben. Immerhin zwei haben geantwortet:

Alexander Krauß und seiner Familie geht es gut.

Alexander Krauß, CDU – „Das ERZ im Herz.“ schreibt uns:
ich bin in erster Linie meinen Wählern verpflichtet – die zum größten Teil den Familiennachzug ablehnen. Insofern bitte ich um Verständnis, dass ich Ihrem Vorschlag nicht folgen werde.“

Herr Krauß, was würden Sie tun, wenn es Ihre Familie wäre?

Danke Frau Kolbe!

Wir haben am 30.01. mit einem offenen Brief alle Abgeordneten der CDU/CSU und der SPD angeschrieben. Immerhin zwei haben geantwortet:

Daniela Kolbe, SPD -„Für Leipzig im Bundestag“ schreibt uns:

Foto: Sven Teschke

„Mit Ihrer Nachricht sprechen Sie mir aus dem Herzen. Deshalb und weil ich mir leider sehr gut vorstellen kann, was eine weitere Aussetzung des Familiennachzugs für subsidiär Schutzberechtigte für die Betroffenen bedeutet, habe ich bei der Abstimmung gestern mit Nein gestimmt. Alles andere hätte ich nicht mit meinem Gewissen vereinbaren können.

Ich werde mich weiter dafür einsetzen, dass Familien in Deutschland zusammenleben können. Dass dieses Grundrecht jedem Menschen zusteht, davon bin ich zutiefst überzeugt.“

Danke Frau Kolbe und weiter so!

Kommt alle!

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Demo für Familienzusammenführung: Samstag, 27.01. 12:00