Kategorie-Archiv: News

Ein Interview bei Inforadio über Familiennachzug

Das Interview geht um Subsidiären Schutz und Familiennachzug

Herr Krauß, was würden Sie tun, wenn es Ihre Familie wäre?

Wir haben am 30.01. mit einem offenen Brief alle Abgeordneten der CDU/CSU und der SPD angeschrieben. Immerhin zwei haben geantwortet:

Alexander Krauß und seiner Familie geht es gut.

Alexander Krauß, CDU – „Das ERZ im Herz.“ schreibt uns:
ich bin in erster Linie meinen Wählern verpflichtet – die zum größten Teil den Familiennachzug ablehnen. Insofern bitte ich um Verständnis, dass ich Ihrem Vorschlag nicht folgen werde.“

Herr Krauß, was würden Sie tun, wenn es Ihre Familie wäre?

Danke Frau Kolbe!

Wir haben am 30.01. mit einem offenen Brief alle Abgeordneten der CDU/CSU und der SPD angeschrieben. Immerhin zwei haben geantwortet:

Daniela Kolbe, SPD -„Für Leipzig im Bundestag“ schreibt uns:

Foto: Sven Teschke

„Mit Ihrer Nachricht sprechen Sie mir aus dem Herzen. Deshalb und weil ich mir leider sehr gut vorstellen kann, was eine weitere Aussetzung des Familiennachzugs für subsidiär Schutzberechtigte für die Betroffenen bedeutet, habe ich bei der Abstimmung gestern mit Nein gestimmt. Alles andere hätte ich nicht mit meinem Gewissen vereinbaren können.

Ich werde mich weiter dafür einsetzen, dass Familien in Deutschland zusammenleben können. Dass dieses Grundrecht jedem Menschen zusteht, davon bin ich zutiefst überzeugt.“

Danke Frau Kolbe und weiter so!

Kommt alle!

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Einladung zum Gespräch mit Expertinnen und Experten

Wir sind die Expertinnen und Experten zum Thema Familiennachzug.

Am Montag, den 29.01.2018 ist von 9:00- 12:00 eine „Sachverständigenanhörung“ zu den Gesetzesvorschlägen zum Thema Familiennachzug: Die Parteien haben Expertinnen und Experten eingeladen, die ihre Meinung sagen dürfen. Und die Regierung kann später sagen, es gibt auch Experten, die sagen ihr geplantes Gesetz ist gut…
Wir, die Betroffenen, sind nicht eingeladen. Deshalb laden wir alle Menschen, die unsere Meinung interessiert, zu einer öffentlichen „Sachverständigenanhörung“ auf der Straße ein.

Montag, 29.01.2018, 8:00-10:00
vor dem Paul-Löbe-Haus
Konrad-Adenauer-Straße 1, 10557 Berlin

نحن الخبراء والمختصين في لم شمل العائلة

يوم الاثنين الواقع في -29.01.2018 سيكون من الساعة 9.00حتى الساعة 12.00 جلسة استماع لمسودة القوانين والقرارات المتعلقة في لم شمل العائلة. لقد قامت الأحزاب بدعوة خبراء ومختصين قانونيين لإعطاء الحكومة رأيهم حول هذه القرارات وبالتالي ستقول الحكومة لاحقا بأنها عرضت القوانين على مختصين وافادو بان هذه القوانين والقرارات أعدت بشكل جيد وهي مناسبة جدا.
نحن أصحاب الشأن لم يتم دعوتنا لهذه الجلسة.
لذلك نحن ندعو جميع الناس المهتمين وغيرهم لسماع الجلسة في الشارع بالمكان والزمان التالي

الاثنين 29.01.2018 من 9.00 حتى 12.00 
Korad-Adenauer-straße 1,10557 Berlin العنوان
Paul-Löpe-Haus مقابل مبنى

We are the experts on family reunification.

On Monday, the 29th of January, from 9:00 to 12:00  will be an „expert hearing“ on the proposed legislation on family reunification: the parties have invited experts to say their opinion. And the government can say later, there are also experts who say their planned law is good …
We, the victims, are not invited. That’s why we invite all those who are interested in our opinion to a public „expert hearing“ on the street.

Monday,  the 29th of January 2018, 8:00-10:00
in front of the Paul-Löbe-Haus
Konrad-Adenauer-Strasse 1, 10557 Berlin

Demo für Familienzusammenführung: Samstag, 27.01. 12:00

Geflüchtete mit subsidiärem Schutz fordern: Familienleben für Alle! Keine Aussetzung des Familiennachzugs!

Pressemitteilung 22.01.2018

Geflüchtete mit subsidiärem Schutz fordern: Familienleben für Alle! Keine Aussetzung des Familiennachzugs!

Wir, eine Gruppe von Geflüchteten mit subsidiärem Schutz, haben heute vor dem Bundestag gegen die Pläne der zukünftigen Groko protestiert. Die CDU/CSU will unseren Familiennachzug weiter aussetzen und nur in Härtefällen 1000 Menschen pro Monat einreisen lassen. Die SPD stellt sich nicht dagegen, weil sie regieren möchte.

Wir haben uns auf die jetzige Gesetzeslage verlassen. Es steht in allen Briefen, mit denen uns die Bescheide des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge zugeschickt wurden, dass wir ab dem 16. März 2018 einen Anspruch auf Familiennachzug haben. Als wir nach Deutschland kamen, waren wir im Glauben, wir könnten bald unsere Familien nachholen und zusammen in Sicherheit leben. Denn so stand es im Gesetz. Dann hieß es plötzlich, nein, ihr könnt eure Familie erst in zwei Jahren nachholen. Wir fühlten uns zum ersten Mal betrogen. Wir wollen nicht, dass uns das jetzt ein zweites Mal passiert.
Das geht überhaupt nicht mehr. Insbesondere hier in einem freiheitlichen menschlichen toleranten Rechtsstaatsagen Almousa F. und Moumal Malas, zwei der Betroffenen und erklären:
Wir werden weiter protestieren bis die Mehrheit der Abgeordneten des Bundestages uns klar garantieren, dass wir unsere Familien ab dem 16. März 2018 ohne Einschränkungen nachholen können, so wie es uns in unseren Bescheiden versprochen wurde.
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