Kategorie-Archiv: Einladung

Mitmach-Aktion: Mit euch zusammen schaffen wir das!

Freitag 8.6.18, 13:30-21:30:

Kundgebung + Interreligiöse und Interkulturelle Begegnung
Vor dem Bundestag, Platz der Republik 1, 10117 Berlin

Deutsch  unten / English below

!فعّالية للجميع: معاً يمكننا القيام بذلك

نحن نبحث لهذه الفعالية على وجه السرعة عن مشاركين ومساهمين.
يتحدث السياسيون حالياً عن حصص لم الشمل ويقولون إنهم لا يستطيعون دمج كل عائلاتنا معنا.
سوف نعرض لهم ما معنى الحياة الديمقراطية:
احترام جميع الأديان والمعتقدات والحقوق الأساسية للجميع.
إذا ساهم كل فرد بالقليل، فسنحصل على ما يكفي للجميع.
      # الساعة 13:30 صلاة لجميع الأديان مسيحيين، مسلمين، يهود، أتباع ديانات أخرى
      # خطابات ومساهمات سياسية وثقافية
      # حوالي الساعة 21:00 افطار جماعي / عشاء للجميع بعد صيام يوم طويل
لا يمكننا أن نفعل ذلك لوحدنا ، وبالتالي نطلب دعمكم!
هناك طرق عديدة للمساهمة:
– صلاة جماعة / تهاليل جماعية / تأمل أو أي شيء تراه مناسباً كتعبير روحي ؛
– خطاب / أغنية / قصة / مسرحية / قصيدة ؛
– عصائر أو شيء للإفطار / للعشاء.
– وجودك هناك / انخراطك معنا / إظهار إهتمامك ؛
– أو أي شيء مختلف تماماً لم نفكر فيه بعد..
أنتم مدعوون بكل سرور لإعادة توجيه هذه الدعوة إلى أصدقائكم أيضاً.
إذا كنت تريد المساهمة ، فالرجاء إخبارنا بذلك: familienlebenfueralle@gmail.com
 
ملاحظة: إذا هطلت الأمطار، يلغى الإفطار الجماعي.

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Mit Menschrechten spielt man nicht

English + عربى

Auf diesem Spielfeld der Politik stehen Menschen. Es sind Familienangehörige von subsidiär geschützten Flüchtlingen, die auf ein Visum für die Familienzusammen-führung warten.

Die meisten von ihnen werden mit dem geplanten ‚Familiennachzugs­neuregelungsgesetz‘ vom Familiennachzug ausgeschlossen. Denn das Gesetz schafft den Rechtsanspruch auf Familienzusammenführung für Flüchtlinge mit subsidiärem Schutz ab.
Gleichzeitig soll das geplante Gesetz Kriterien festlegen, nach denen 1000 Personen pro Monat ausgewählt werden, die als „Humanitäre Fälle“ einreisen dürfen.
Wie kann es dafür faire Kriterien geben? Die Familien von subsidiär geschützten Geflüchteten leben in Kriegs­gebieten oder unter menschenunwürdigen Bedingungen in Übergangslagern oder auf der Straße. Wer von ih­nen soll kein „Humanitärer Fall“ sein? Wenn das Gesetz in Kraft tritt, wird darüber Willkür von Behörden oder der Zufall entscheiden.

  • Wer von den Menschen auf dem Feld wird es schaffen, ausreichend Belege und Beweise für eine Huma­nitäre Notsituation vorzulegen und damit die Botschaft überzeugen?
  • Wer von den Familienangehörigen in Deutschland wird die nächste Hürde schaffen? Die zuständige Aus­länderbehörde muss überzeugt werden, dass ausreichende Integrationsleistungen erbracht wurden.
  • Und die letztendliche Auswahl der 1000 Menschen pro Monat, soll das Bundesverwaltungsamt treffen. Nach welchen Kriterien wird es entscheiden? Das weiß niemand.

Eines ist klar in diesem bösen Spiel: Es können nicht alle gewinnen.
Dieses Gesetz soll uns spalten, indem es Visumverfahren zu einem Wettbewerb macht und die Betrof­fenen in direkte Konkurrenz zueinander bringt.
Nein, das lassen wir nicht zu. Wir werden gemeinsam kämpfen, bis alle unsere Familien hier sind.

Grundrechte dürfen nicht von Quoten abhängen!

Aktionen gegen das geplante Gesetz:

Donnerstag 7.6.18, 08:00:

Kundgebung + Straßentheater,
Weiße Kreuze, Friedrich-Ebert-Platz 2, 10117 Berlin

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Einladung zum Pressegespräch über Familientrennung, Schmerz und Wut

Pressemitteilung der Initiative ‚Familienleben für Alle!‘ Berlin, 16.03.2018

Einladung zum Pressegespräch über Familientrennung und den Schmerz und die Wut von Geflüchteten mit subsidiärem Schutz

Heute tritt das neue Gesetz zur Aussetzung des Familiennachzugs für Geflüchtete mit subsidiärem Schutz in Kraft. Damit wurde die seit dem 16.03.2016 bestehende Aussetzung des Familiennach­zugs für subsidiär geschützte Flüchtlinge bis 31.Juli 2018 verlängert. Ab August 2018 sollen nur 1.000 Familienangehörige pro Monat in „humanitären Fällen“ aufgenommen werden.
Das Recht auf Familiennachzug zu subsidiär Geschützten wurde damit faktisch abgeschafft.

Das macht uns fassungslos und wütend. Weiterlesen

Geflüchtete mit subsidiärem Schutz fordern: Schluss mit der weiteren Aussetzung des Familiennachzugs!

English here // العربية هنا

Demo am 17.03.2018, 16:00

Start: vor der Heilig-Kreuz-Kirche
Zossener Str. 65, 10961 Berlin-Kreuzberg

Geflüchtete mit subsidiärem Schutz fordern: Schluss mit der weiteren Aussetzung des Familiennachzugs!

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Aktionskonferenz ‚Familienleben für Alle!‘ مؤتمر الحياة العائلية للجميع

English below  /  العربية أدناه

17. 03. 2018, ab 10:00 Uhr, in Berlin

Auf der Aktionskonferenz wollen wir mit vielen Aktivist*innen diskutieren, was wir tun können, um auf die deutsche Regierung Druck auszuüben, damit sie das Gesetz ändert und den Familiennachzug für alle möglich macht.
Dazu  laden wir alle Betroffenen, andere Flüchtlingsaktivist*innen, Parteipolitiker*innen der Grünen und Linken (und Jusos), Vertreter*innen der Kirche und alle anderen, die auf unserer Seite sind herzlich ein.

Das Programm

9:45 – 10:15
Ankommen, Einchecken, Kaffee/Tee, Mitbring-Essens-Buffet

10:15 Begrüßung
Pfarrer Peter Storck, evangelische Kirchengemeinde Heilig Kreuz – Passion

10:30 Bestandsaufnahme
Anna Schmitt, KommMit e.V.: Was steht in den Gesetzen zum Familiennachzug? Welche Rechte haben Menschen mit subsidiärem Schutz? Welche Rechte kann man vor Gericht durchsetzen?
Bruno Watara, Initiative gegen das EU-Grenzregime: Blick zurück. Flüchtlinge kämpfen um ihre Rechte
11:30 Pause Weiterlesen