Kategorie-Archiv: Aktion

Wir haben eine neue Homepage

Bitte besuchen Sie/ besucht uns hier: http://familienlebenfueralle.net/

21.07. – 29.07. 18: Vernetzungsreise der Initiative ‚Familienleben für Alle!‘

Wir machen eine Reise und wollen euch treffen.

Euch, das bedeutet: Unsere Freundinnen und Freunde in Westdeutschland und Süddeutschland.

Wir wollen mit euch sprechen und eure Meinung hören:
Was sind eure Erfahrungen mit Anträgen für den Familiennachzug eurer Familien? Wie kann unsere Kampagne für den Familiennachzug weiter gehen? Was sollen unsere nächsten Aktionen sein?

Ihr wollt uns treffen?

  • Dann schickt uns bitte eine E-Mail an: info@familienlebenfueralle.net
  • oder ihr ruft an, oder schickt eine Nachricht per Whats-UP an: 0176 999 33 631
  • oder ihr schickt eine Nachricht auf Facebook:
    www.facebook.com/familienlebenfueralle/

Say it loud say it clear: Families are welcome here!

Familiennachzug rettet Menschen – Grenzregime töten

 

Gestern hat der Bundesrat dem ‚Familiennachzugsneuregelungsgesetzes‘ zuge­stimmt. Das Gesetz schafft das Grundrecht auf Familienleben für Flüchtlinge mit subsidiärem Schutz ab. Statt dem Recht auf Familienzusammenführung soll es ab 1. August eine Regelung für soge­nannte „humanitäre Fälle“ geben. Aus ungefähr 60 000 Familienangehörigen von subsidi­är ge­schützten Geflüchteten sollen 1000 pro Monat ausgewählt werden, die ein­reisen dürfen.
Das neue Gesetz macht Visumverfahren zu einem Wettbewerb und Glücksspiel – mit schlechten Gewinnchancen: Der Zufall und Behördenwillkür werden darüber ent­scheiden, wer zu den glücklichen 1000 gehört. Dadurch werden tausende von Kindern ohne ihre Eltern auf­wachsen müssen und Ehepaare dauerhaft getrennt.
Wir sind wütend, dass in Deutschland ein Gesetz in Kraft treten wird, das eindeutig im Gegen­satz zu Artikel 6, dem Grundrecht auf Ehe und Familienleben, steht.
Und das sollte euch auch wütend machen. Denn unser Problem ist auch euer Pro­blem. Es ist eure Verfassung, Euer Grundgesetz. Wenn heute Grundrechte nicht mehr für Flüchtlin­gen gel­ten, sind morgen andere dran. Ihr alle seid verantwortlich für das, was in Deutschland passiert!
Wir sind sehr froh darüber, dass ihr heute alle auf der Straße seid und euch für sichere Fluchtwege einsetzt. Bitte denkt daran, dass Familiennachzug bisher der einzige siche­re Fluchtweg ist und engagiert euch auch für den Familiennachzug! Bitte denkt daran, dass Vi­sumverfahren ein grausamer Teil des deutschen menschenver­achtenden Grenz­regimes sind.
Unsere Familien haben das Recht auf Schutz. Denn Verfolgung und Gefahr richtet sich fast nie nur gegen ein Familienmitglied. Deshalb gibt es im deutschen Asylrecht das Recht auf Famili­enasyl. Jedenfalls steht es so immer noch Gesetz.
Unsere Familien leben in Kriegsgebieten oder unter menschenunwürdigen Bedingungen in Übergangslagern oder auf der Straße. Ob in Syrien, im Libanon, in der Türkei oder in Jordani­en – ein normales Leben ist nirgendwo für sie möglich.
Jede Einschränkung des Familiennachzugs spielt mit dem Leben unsere Familien. Vie­le von ihnen, werden nun versuchen, das Mittelmeer zu überqueren, weil sie nicht im Krieg und vor allem auch nicht ohne ihre Familie leben können. Deshalb werden wir weiter für unseren Famili­ennachzug kämpfen.
Dabei brauchen wir eure Solidarität. Wir sind davon überzeugt: Wer „Refugees wel­come“ sagt, muss auch „Families welcome“ sagen.

Say it loud say it clear: Families are welcome here!

 

Aufruf zu Aktion „Seebrücke – schafft sichere Häfen“

Familiennachzug rettet Menschen – Grenzregime töten

Heute wird der Bundesrat über das ‚Familiennachzugsneuregelungs-gesetzes‘ entscheiden. Wir kritisieren das Gesetz als Teil des deutschen Grenzregimes, das Tote in Kauf nimmt.

Der Bundesrat wird heute dem „Gesetz zur Neuregelung des Familiennachzugs zu subsidiär Schutzberechtigten“ zustimmen. Das Gesetz schafft das Grundrecht auf Familienleben für Flüchtlinge mit subsidiärem Schutz ab. Stattdessen sollen aus rund 60 000 Familienangehörigen von subsidiär geschützten Geflüchteten 1000 pro Monat ausgewählt werden, die als „humanitäre Fälle“ einreisen dürfen.
Das neue Gesetz macht Visumverfahren zu einem Wettbewerb und Glücksspiel – mit schlechten Gewinnchancen. Der Zufall und Behördenwillkür werden darüber entscheiden, wer zu den glücklichen 1000 gehört. Dadurch werden tausende von Kindern ohne ihre Eltern aufwachsen müssen und Ehepaare dauerhaft getrennt.
Gleichzeitig spielt die deutsche Regierung mit dem Leben der Familien von Flüchtlingen mit subsidiärem Schutz. Sie leben in Kriegsgebieten oder unter menschenunwürdigen Bedingungen in Übergangslagern oder auf der Straße. Ob in Syrien, im Libanon, in der Türkei oder in Jordanien – ein normales Leben ist nirgendwo für sie möglich. Viele von ihnen, werden nun versuchen, das Mittelmeer zu überqueren, weil sie nicht im Krieg und vor allem auch nicht ohne ihre Familie leben können.

„Wir sind wütend, dass in Deutschland ein Gesetz in Kraft treten wird, das eindeutig im Gegensatz zu Artikel 6, dem Grundrecht auf Ehe und Familienleben, steht“ kommentiert Mohamad Malas, selbst subsidiär schutzberechtigter Flüchtling und Sprecher der Initiative ‚Familienleben für alle‘.
Die Initiative ‚Familienleben für Alle!‘, ist eine Gruppe von Geflüchteten mit subsidiärem Schutz und anderen Menschenrechts-Aktivist/innen. Im Mai und Juni hat sie eine Reihe von Protestaktionen vor dem Bundestag durchgeführt, um die Forderung nach Grundrechten für Alle auf die Straße zu tragen.

„Unser Kampf wird weiter gehen müssen“ so Malas „Und wir werden auch gegen andere Formen dieses menschenverachtenden Grenzregimes auf die Straße gehen“.

Deshalb ruft die Initiative ‚Familienleben für Alle!‘ zur Teilnahme an Aktion „Seebrücke – schafft sichere Häfen“ auf und appelliert an alle Menschen, sich gegen dieses Grenzregime und für Menschenrechte für Flüchtlinge zu engagieren.

„Unser Problem ist auch Ihr Problem“ sagt Malas an die Menschen mit deutschem Pass gerichtet. „Es ist Ihre Verfassung, Ihr Grundgesetz. Wenn heute Grundrechte nicht mehr für Flüchtlingen gelten, sind morgen andere dran. Sie alle sind verantwortlich für das, was in Deutschland passiert“.

United against inhumane asylum policies

إن إتفاق الإئتلاف الحكومي الجديد يفاقم الظروف الصعبة التي نعيشها الآن كلاجئين في ألمانيا ويمنع عننا حقوقنا الأساسية

– وفقاً لاتفاقية الإئتلاف، تخطط الحكومة للحد من عدد اللاجئين القادمين إلى 220000 لاجئ في السنة.
– من المخطط بناء مراكز مغلقة لإحتجاز اللاجئين، أي ما يسمى مراكز AnKER.
– قامت الحكومة بالتضييق على لم شمل اللاجئين الحاصلين على الحماية الفرعية وسمحت ل 1000 شخص فقط في الشهر للحالات الإنسانية فقط.
لهذه الأسباب ندعوكم لمظاهرة كبيرة بتاريخ 20.06.2018، بمناسبة اليوم العالمي للاجئين، الساعة 5 مساءً أمام البوندستاغ في العنوان التالي:
Platz der Republik 1, 11011 Berlin

ملاحظة: تكاليف النقل سيتم دفعها!

*****

Der Koalititionsvertrag der neuen Regierung verschlimmert die Bedingungen in denen wir, Flüchtlinge, jetzt schon in Deutschland leben müssen und enthält uns unsere Grundrechte vor.

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Geflüchtete mit subsidiärem Schutz laden zur „Sachverständigenanhörung“ zum Thema Familiennachzug auf der Straße ein.

Wir sind die Expertinnen und Experten zum Thema Familiennachzug.

Am Montag, den 11.06.2018 ist eine „Sachverständigenanhörung“ zum Gesetzesvorschlag zum Thema Familiennachzug: Die Parteien haben Expertinnen und Experten eingeladen, die ihre Meinung sagen dürfen. Und die Regierung kann später sagen, es gibt auch Experten, die sagen ihr geplantes Gesetz ist gut…
Wir, die Betroffenen, sind nicht eingeladen. Deshalb laden wir alle Menschen, die unsere Meinung interessiert, zu einer öffentlichen „Sachverständigenanhörung“ auf der Straße ein.
Montag, 11.06.2018.2018, 8:00-10:00
Paul-Löbe-Allee, 10557 Berlin

*****

نحن الخبراء والمختصين في لم شمل العائلة

يوم الإثنين الواقع في 11.06.2018 سيكون من الساعة 08:00-10:00 جلسة استماع لمسودة القوانين والقرارات المتعلقة في لم شمل العائلة. لقد قامت الأحزاب بدعوة خبراء ومختصين قانونيين لإعطاء الحكومة رأيهم حول هذه القرارات وبالتالي ستقول الحكومة لاحقا بأنها عرضت القوانين على مختصين وأفادو بأن هذه القوانين والقرارات أعدت بشكل جيد وهي مناسبة جدا.

نحن أصحاب الشأن لم يتم دعوتنا لهذه الجلسة.

لذلك نحن ندعو جميع الناس المهتمين وغيرهم لسماع الجلسة في الشارع بالمكان والزمان التاليين
يوم الاثنين 11.06.2018
من الساعة 08:00-10:00
العنوان
Paul-Löbe-Allee, 10557 Berlin

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We are the experts on family reunification.

On Monday, the 11th of January will be an „expert hearing“ on the proposed legislation on family reunification: the parties have invited experts to say their opinion. And the government can say later, there are also experts who say their planned law is good …
We, the victims, are not invited. That’s why we invite all those who are interested in our opinion to a public „expert hearing“ on the street.

Monday, the 11th of June 2018, 8:00-10:00
Paul-Löbe-Allee, 10557 Berlin

Mit Menschrechten spielt man nicht

English + عربى

Auf diesem Spielfeld der Politik stehen Menschen. Es sind Familienangehörige von subsidiär geschützten Flüchtlingen, die auf ein Visum für die Familienzusammen-führung warten.

Die meisten von ihnen werden mit dem geplanten ‚Familiennachzugs­neuregelungsgesetz‘ vom Familiennachzug ausgeschlossen. Denn das Gesetz schafft den Rechtsanspruch auf Familienzusammenführung für Flüchtlinge mit subsidiärem Schutz ab.
Gleichzeitig soll das geplante Gesetz Kriterien festlegen, nach denen 1000 Personen pro Monat ausgewählt werden, die als „Humanitäre Fälle“ einreisen dürfen.
Wie kann es dafür faire Kriterien geben? Die Familien von subsidiär geschützten Geflüchteten leben in Kriegs­gebieten oder unter menschenunwürdigen Bedingungen in Übergangslagern oder auf der Straße. Wer von ih­nen soll kein „Humanitärer Fall“ sein? Wenn das Gesetz in Kraft tritt, wird darüber Willkür von Behörden oder der Zufall entscheiden.

  • Wer von den Menschen auf dem Feld wird es schaffen, ausreichend Belege und Beweise für eine Huma­nitäre Notsituation vorzulegen und damit die Botschaft überzeugen?
  • Wer von den Familienangehörigen in Deutschland wird die nächste Hürde schaffen? Die zuständige Aus­länderbehörde muss überzeugt werden, dass ausreichende Integrationsleistungen erbracht wurden.
  • Und die letztendliche Auswahl der 1000 Menschen pro Monat, soll das Bundesverwaltungsamt treffen. Nach welchen Kriterien wird es entscheiden? Das weiß niemand.

Eines ist klar in diesem bösen Spiel: Es können nicht alle gewinnen.
Dieses Gesetz soll uns spalten, indem es Visumverfahren zu einem Wettbewerb macht und die Betrof­fenen in direkte Konkurrenz zueinander bringt.
Nein, das lassen wir nicht zu. Wir werden gemeinsam kämpfen, bis alle unsere Familien hier sind.

Grundrechte dürfen nicht von Quoten abhängen!

Aktionen gegen das geplante Gesetz:

Donnerstag 7.6.18, 08:00:

Kundgebung + Straßentheater,
Weiße Kreuze, Friedrich-Ebert-Platz 2, 10117 Berlin

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Protestiert mit uns gegen das #Familiennachzugsneuregelungsgesetz

Deutsch unten/ English below

15.05.2018, 16:30
Weiße Kreuze (neben dem Bundestag)
Friedrich-Ebert-Platz 2, 10117 Berlin

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تقوم الآن الحكومة الألمانية بتحضير قانون لتشديد شروط لم الشمل لل 60 ألف شخص الذين سيسمح لهم بالسفر لألمانيا للحاق بعائلاتهم من اللاجئين الحاصلين على حماية فرعية.

كيف سيتم تحديد هذه المواصفات بعدالة؟

وعائلاتنا تعيش حالياً في بلاد تعاني من الحروب أو في مخيمات غير لائقة بالحياة الانسانية أو حتى في الشارع، سواء كانو في سوريا، لبنان، تركيا أوالأردن فإنهم لا يعيشون حياة طبيعية! من منهم سيعتبر حالة إنسانية؟

هذا القانون يسعى لقسمنا وتحويل إجراءات الحصول على الفيزا للعبة منافسة قذرة بيننا، كما يسعى لوضع اللاجئين بمواجهة بعضهم البعض. لن نسمح بحدوث ذلك. سنكافح معاً حتى تأتي كل عائلاتنا إلينا!

لا يجب أن تخضع حقوق الإنسان الأساسية لمواصفات خاصة!

معاً سوف نعتصم في برلين ضد هذا القانون!

بتاريخ 15-05-2018 في  يوم العائلة العالمي – ابتداءً من الساعة 16:30 عصراً.

عنوان الاعتصام

Weiße Kreuze (بجانب البوندستاغ)
Friedrich-Ebert-Platz 2, 10117 Berlin

Das Flugblatt zum Ausdrucken und Verteilen
The flyer for printing and distribution
نشرة للطباعة والتوزيع

…………………………………………………………..

Die Bundesregierung bereitet ein neues Gesetz vor, das Kriterien festlegen soll, nach denen aus rund 60 000 Familienangehörigen von subsidiär geschützten Geflüchteten die 12 000 pro Jahr ausgewählt werden, die als „humanitäre Fälle“ einreisen dürfen. Wie kann es dafür faire Kriterien geben? Weiterlesen

اللاجئون الحاصلون على الحماية الفرعية يطالبون بإنهاء حظر لم الشمل

Deutsch hier

اللاجئون الحاصلون على الحماية الفرعية يطالبون بإنهاء حظر لم الشمل.

من تاريخ 16.03.2016 تم حظر لم الشمل للاجئين الحاصلين على الحماية الفرعية، كان ينبغي اتداءً من تاريخ 16.03.2018 أن ينتهي حظر لم الشمل، ولكن بداية شهر شباط قام البرلمان بتمديد حظر لم الشمل حتى نهاية شهر تموز من نفس العام، و ابتداءً من شهر آب يمكن استقبال 1000 شخص من الحالات الإنسانية، وبهذا الشكل، تم بالحقيقة إلغاء لم الشمل لهذه الفئة من اللاجئين.

بالنسبة لنا 1000 شخص بالشهر هو ليس حلاً

عائلاتنا تعيش حالياً في بلاد تعاني من الحروب أو في مخيمات غير لائقة بالحياة الانسانية أو حتى في الشارع، سواء كانو في سوريا، في العراق، في لبنان، في تركيا والأردن فإنهم لا يعيشون حياة طبيعية.
لا أحد يعرف بالضبط كم عدد أفراد عائلات اللاجئين الحاصلين على الحماية المؤقتة الذين ينتظرون تأشيرة السفر،
يقول خبراء بأنه يوجد حوالي 50000-60000 شخص، من منهم حالته صعبة ؟؟؟ على أي أساس سيتم انتقاء ال 1000 شخص شهرياً ، كيف سيتم إخبارهم بأنه متوافقون مع المعطيات التي سيتم الانتقاء عليها ؟؟؟ لا أحد يستطيع الإجابة عن هذه الأسئلة.

!بالنسبة لنا فإن كل انفصال عائلي هو حالة صعبة.

!!!قانون تمديد حظر لم الشمل رقم 104 (13) يجب أن يلغى.
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نحن ندعو من كل قلبنا اللاجئين المعنيين، باقي اللاجئين، أعضاء الأحزاب، حزب الخضر، حزب اليسار، شبيبة الحزب الاشتراكي، الكنائس وكل الأشخاص الذين بصفنا إلى:نحن ندعو من كل قلبنا اللاجئين المعنيين، باقي اللاجئين، أعضاء الأحزاب، حزب الخضر، حزب اليسار، شبيبة الحزب الاشتراكي، الكنائس وكل الأشخاص الذين بصفنا إلى

مؤتمر الحياة العائلية للجميع

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Refugees with subsidiary protection call for an end to the further suspension of family reunification!

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Geflüchtete mit subsidiärem Schutz fordern: Schluss mit der weiteren Aussetzung des Familiennachzugs!

English here // العربية هنا

Demo am 17.03.2018, 16:00

Start: vor der Heilig-Kreuz-Kirche
Zossener Str. 65, 10961 Berlin-Kreuzberg

Geflüchtete mit subsidiärem Schutz fordern: Schluss mit der weiteren Aussetzung des Familiennachzugs!

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