Was ‚Expert*Innen‘ über das Familiennachzugsneuregelungsgesetz sagen

Viele wichtige Organisation sagen das gleiche wie wir:
Dieses Gesetz ist unmenschlich und ist gegen Grund- und Menschenrechten von Familien und Kindern. Hier sind einige Beispiele:

العديد من المنظمات الهامة تقول نفس الشيء:
هذا القانون غير إنساني وضد حقوق الإنسان الأساسية للعائلات والأطفال.
وهنا بعض الأمثلة

Many important organizations say the same as us:
This law is inhumane and against fundamental human rights of families and children. Here are some examples:

Amnesty International Deutschland:
„Die Unterscheidung, die hier zwischen Flüchtlingen und Menschen mit subsidiärem Schutzstatus gemacht wird, ist künstlich und geht an der Realität vorbei: Auch subsidiär Schutzberechtigte bleiben über Jahre in neuen Aufnahmeländern, weil sie vor bewaffneten Konflikten, Folter oder Todesstrafe im Herkunftsland fliehen.“ Franziska Vilmar, Expertin für Asylrecht bei Amnesty International in Deutschland

AWO Bundesverband:
„Das individuelle Recht auf Asyl lässt sich nicht durch eine Kontingentlösung auflösen.“ Brigitte Döcker, Mitglied des Vorstands

Der Paritätische Gesamtverband:
„Es geht um Menschen, die vor drohender Todesstrafe, Folter oder anderen Bedrohungen von Leib und Leben geflohen sind. Ob und wann eine Rückkehr und damit eine Familienzusammenführung in ihrem Heimatland möglich sein wird, ist in der Regel nicht absehbar. Den Betroffenen in ihrer Not zu verwehren, ihre Familie nachzuholen, ist schlicht inhuman“ Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbands

 

Deutsches Institut für Menschenrechte:

 

Die Diakonie Deutschland:
„Den Schutz von Ehe und Familie darf man nicht zahlenmäßig begrenzen, auch nicht bei subsidiär Schutzberechtigten. Wir können die Augen nicht davor verschließen, dass die Kriege in Syrien und anderswo andauern und eine Rückkehr für die Betroffenen bis auf weiteres lebensgefährlich wäre.“ Maria Loheide, Vorstand Sozialpolitik der Diakonie Deutschland

 

Die evangelische und katholische Kirche:

 

PRO ASYL:
„Das Gesetz bringt Kriegsflüchtlinge in eine ausweglose Situation. Sie werden zerrieben zwischen einer Rückkehrverhinderungsstrategie von Assad und einer Ankommensverweigerungshaltung des Gesetzentwurfs.“ Pressemitteilung 09.05.2018: Vor der Kabinettsitzung: PRO ASYL warnt vor Verabschiedung des Familiennachzugsverhinderungsgesetzes

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